Die Anlagepyramide

Ebene1
Die erste Ebene der Pyramide stellt eine möglichst liquide und sichere Veranlagung dar. Das Kapital soll jederzeit ohne Kursschwankungen zur Verfügung stehen. In diese Stufe gehören Spareinlagen, Festgelder und Girokonten.
Ebene 2
Die zweite Ebene beinhaltet zwar geringe Kursschwankungen, weist aber bei mittel- und längerfristigen Veranlagungen höhere Ertragschancen auf. Neben der Chance auf Kursgewinne ist bei einer längeren Bindung meist auch eine höher laufende Verzinsung erzielbar. Aufgrund der Kapitalgarantie nach 10 Jahren befindet sich auch die staatlich geförderte Zukunftsvorsorgeeinrichtung in dieser Ebene. Im Gegensatz zu den Finanzmärkten zeichnen sich Immobilienfonds in Zeiten hoher Volatilität durch geringere Kursschwankungen aus.
Ebene 3
Die dritte Ebene weist neben der längeren Anlagedauer meist auch höhere Kursschwankungen auf. Andererseits können über längere Zeiträume auch wesentlich höhere Erträge erzielt werden. Die Kursschwankungsbreite kann je nach Aktien bzw. Fremdwährungsanteil und Kreditrisiko variieren.
Ebene 4
Die vierte Ebene beinhaltet Anlagen mit sehr großen Kursschwankungen - aber auch mit langfristig sehr hohen Erträgen. Dazu gehören vor allem Aktien, gemischte Fonds mit mehr als 50 % Aktienanteil und Aktienfonds, die sich auf bestimmte Regionen oder Branchen konzentrieren.
Die Kursschwankungsbreite kann je nach Streuung der Investmentstile, Regionen und Branchen variieren.
Die Kursschwankungsbreite kann je nach Streuung der Investmentstile, Regionen und Branchen variieren.
Ebene 5
Die fünfte Ebene beinhaltet sehr spekulative Anlageformen wie Optionen, Optionsscheine und Futures, die sehr risikoorientierten Anlegern vorbehalten sind.
Alle Angaben ohne Gewähr. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten kann trotz sorgfältiger Recherche und Erfassung keine Haftung übernommen werden.
Die Wert- und Ertragsentwicklungen von Investmentfonds können nicht mit Bestimmtheit vorausgesagt werden. Performanceergebnisse der Vergangenheit (Quelle: OeKB) lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Ausgabe- und Rücknahmespesen sind in der Performanceberechnung nicht berücksichtigt.



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